Begabungsförderung am Carl-Fuhlrott-Gymnasium

Mit dem Modell der Begabungsförderung, das am Carl-Fuhlrott-Gymnasium 1999 entstanden ist und seitdem entwickelt und ausgebaut wurde, versucht unsere Schule ein Angebot bereitzustellen, mit dem Potentiale unserer Schülerinnen und Schüler gestärkt und ausgebaut, vielleicht sogar geweckt werden können. Unser Konzept der Begabungsförderung verstehen wir dabei als einen Versuch, den Bildungsanspruch an eine Schule in einem erweiterten Maße zu erfüllen.

 

Grundsätze der Begabungsförderung am CFG

  • Das Angebot der Begabungsförderung richtet sich prinzipiell an alle unsere Schülerinnen und Schüler, denn wir sehen unsere Aufgabe als Schule darin, jedes Kind nach seinen individuellen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern (wobei wir von einem weiten Spektrum möglicher Begabungen ausgehen, z.B. intellektuelle, künstlerisch-kreative, psychomotorische, soziale Begabungen). Als Gymnasium wollen wir im Rahmen unseres Fördermodells insbesondere auch die Kinder fördern, bei denen ein Bedarf nach Förderung neben dem Unterricht oder über den Unterricht hinaus vermutet werden kann. Dies können leistungsstarke Kinder sein, aber auch Schülerinnen und Schüler, bei denen trotz durchschnittlicher oder unterdurchschnittlicher Leistungen eine besondere Begabung vorhanden ist.
  • Unserem Förderungskonzept liegt ein dynamischer Begabungsbegriff zugrunde, also die Vorstellung von einer sich verändernden, entwicklungsfähigen Begabung, die gezielt gefördert werden kann.
  • Wir verfolgen ein integratives Förderungsmodell, das heißt, die geförderten Schülerinnen und Schüler werden nicht in Sondergruppen zusammengefasst, sondern bleiben in die bestehenden Lerngruppen integriert.
  • Die Teilnahme eines Schülers / einer Schülerin an einer Fördermaßnahme beginnt dann, wenn sich alle Beteiligte (Schüler/-in, Eltern, Fachlehrer/-in und Klassenlehrer/-in) auf die Fördermaßnahme geeinigt haben.

 

Angebote der Begabungsförderung am CFG

Die Förderung unserer Schülerinnen und Schüler muss natürlich zunächst im regulären Unterricht erfolgen, z.B. durch differenzierte Wahlaufgaben, Lernen durch Lehren, Projektarbeiten etc. Daneben gibt es an unserer Schule drei spezielle Förderangebote.

  1. Drehtürmodell: Im Rahmen dieses Modells haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den regulären Unterricht zu verlassen, um an einem selbstständigen Projekt zu arbeiten. Die Projektarbeit wird von einem Lehrer/einer Lehrerin betreut und mündet in einer Präsentation am „Kaleidoskop der Talente“, einem Präsentationsabend am Ende des Schuljahres, oder in einem anderen Rahmen. Die Arbeit selbst findet in einem speziellen Raum statt, in dem Computer und eine kleine Bibliothek zur Verfügung stehen. In einigen wenigen zusätzlichen Unterrichtsstunden werden zudem die Präsentationsfähigkeiten weiter geschult.

Im Rahmen des Drehtürmodells können ab der Stufe 6 auch die Fremdsprachen Latein und Französisch parallel und mit jeweils halber Stundenzahl erlernt werden (2+2-Modell).

  1. Erweitertes Lernen in Arbeitsgemeinschaften: Der Schüler/Die Schülerin nimmt neben dem Unterricht an speziellen Arbeitsgemeinschaften teil. Dafür steht am CFG ein breit gefächertes Angebot zur Verfügung.

Die Arbeitsgemeinschaften werden zum Teil von Schülerinnen und Schüler geleitet.

  1. Wettbewerbe: Schließlich gibt es am CFG eine ausbildete Kultur der Wettbewerbsteilnahmen: Traditionell nehmen z.B. viele CFGler an den Mathematikwettbewerben „Mathematikolympiade“ und „Känguru-Wettbewerb“ teil, ebenso wird die Teilnahme an Fremdsprachenwettbewerben und an vielen anderen Ausschreibungen gefördert.

 

Übersicht: Drei Säulen der Begabungsförderung am CFG

Drehtürmodell
Erweitertes Lernen in Arbeitsgemeinschaften
  • Drehtürmodell: Verlassen der Klasse für Arbeit an speziellem Vorhaben (Betreuung durch Mentor)
  • 2+2-Projekt: Paralleles Erlernen von Latein und Französisch ab Klasse 6 mit jeweils halber Stundenzahl
     
  • Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften
Sonstige Fördermaßnahmen
 
  • Angebot zur Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben
  • Liste der Erfolge
 

 

Ansprechpartner
für Fragen der Begabungsförderung am CFG:

Ursula Schmitz-Wimmer